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Ausgabe Nr. 581/2010, 10. Jg., vom
Samstag, 03. Juli 2010
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Inhaltsverzeichnis
Bullenbrief.de:
1. Aktueller
Wochenrückblick
2. DAX-Kurse im
Wochenvergleich (XETRA)
3. Börsenlexikon
- Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der
Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise
Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden
Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.
Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.
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Aktueller
Wochenrückblick |
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Nach einem
Wochenverlust von 236 Punkten ist der DAX auf
Tauchstation gegangen und hat die 6.000er Marke deutlich
nach unten durchbrochen. Der Kurssturz der vergangenen
Handelswoche bedeutet einen Wochenverlust von 3,9 Prozent
auf 5.834 Punkten. Nachdem der Deutsche Aktienindex zu
Wochenbeginn noch fester in den Handel ging, sorgten im
weiteren Wochenverlauf negative Konjunkturdaten für
schlechte Stimmung auf dem Börsenparkett. Während in China die deutliche
Revision eines Frühindikators überraschte, sorgte in
den USA der Absturz des US-Verbrauchervertrauens für
Panik. Der Rückgang der Frühindikatoren führt erneut
vor Augen auf welchen wackeligen Beinen die aktuelle
Wirtschafts- und Kurserholung steht. Dies lenkte
zumindest kurzfristig den Blick von der europäischen
Schuldenkrise ab und bescherte dem Euro Kursgewinne
gegenüber dem US-Dollar.
Die deutschen
Aktienmärkte erwischte die Verunsicherung jedoch genauso
wie die ausländischen Börsen. Besonders hohe
Kursabschläge waren im Wochenverlauf bei exportlastigen
sowie besonders zyklischen Unternehmen zu verzeichnen.
Der negative Trend am Aktienmarkt erhielt am Freitag neue
Nahrung vom US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen
stieg weiter an. Die aktuellen Veröffentlichungen lagen
dabei noch über den Erwartungen und beunruhigten die
Börsianer. Der Dow Jones stürzte im Wochenverlauf auf
ein neues Jahrestief.
Den höchsten Kursverlust von 7,8 Prozent hat DAX-Neuling
HeidelbergCement verbucht. Die Aktie führt damit in
Folge und seit Aufnahme in den DAX ununterbrochen die
Liste der Wochenverlierer an. Die Aktie notiert nach
diesem Wochenverlust bei nur noch 37,83 Euro. Der
Düngemittelhersteller K+S ist ebenfalls ein volatiles
Papier und gab in den letzten Handelstagen 6,8 Prozent
auf 36,98 Euro nach. Schwach entwickelten sich auch die
Papiere der Automobilhersteller. Volkswagen war dabei am
schwächsten mit einem Wochenverlust von 6,7 Prozent auf
70,07 Euro.
An der Spitze der
Wochengewinner stehen die Aktien des Maschinenbauers MAN
mit einem Wochenverlust. Die Aktie verlor lediglich 0,3
Prozent und war damit bester Wert im DAX. Der
Maschinenbaukonzern konnte beim Auftragseingang deutlich
zulegen und plant die Kurzarbeit nahezu zu halbieren. Die
MAN-Papiere gingen mit einem Aktienkurs von 67,34 aus dem
Handel. Weniger im Fokus standen in der vergangenen Woche
die Aktien aus der Finanzbranche. Entsprechend positiv
ist die Kursentwicklung ausgefallen. Aktien der
Commerzbank verloren 0,5 Prozent auf 5,92 Euro und
Münchner Rück gehören mit einem Wochenverlust von 1,5
Prozent auf 102,90 Euro ebenfalls zu den Aktien mit einer
überdurchschnittlich positiven Kursentwicklung
gegenüber dem Index.
Nachdem in der
vergangenen Handelswoche die Weltbörsen und der DAX
unter schwachen Konjunkturdaten litten, wird sich in der
kommenden Handelswoche diese Unsicherheit fortsetzen.
Solange kein Gegenbeweis erfolgt und Unternehmen die
schwachen Tendenzen nicht ausräumen, bleiben Zweifel.
Lediglich eine Gegenreaktion nach den zum Teil starken
Kursverlusten der Vorwoche könnten die Aktienmärkte
etwas beruhigen bis es zu wirklich positiven Meldungen
von Unternehmen und Indikatoren kommt. Weitere
Kursrückgänge sollten im aktuellen Umfeld daher für
gezielte Käufe genutzt werden.
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DAX-Kurse im
Wochenvergleich |
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Ständig aktuelle Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle Tops & Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Aktie
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aktueller
Kurs
|
Kurs
Vorwoche
|
Absolute
Veränderung
|
Veränderung
|
| XETRA
DAX |
5.834,15
|
6.070,60
|
-236,45
|
-3,90%
|
| ADIDAS |
38,78 Euro
|
41,38 Euro
|
-2,60 Euro
|
-6,28%
|
| ALLIANZ |
80,44 Euro
|
82,01 Euro
|
-1,57 Euro
|
-1,91%
|
| BASF |
43,84 Euro
|
46,16 Euro
|
-2,32 Euro
|
-5,03%
|
| BAY
MOTOREN WERKE |
37,88 Euro
|
40,36 Euro
|
-2,48 Euro
|
-6,14%
|
| BAYER |
44,38 Euro
|
47,19 Euro
|
-2,81 Euro
|
-5,95%
|
| BEIERSDORF |
44,19
Euro
|
45,60
Euro
|
-1,41
Euro
|
-3,09%
|
| COMMERZBANK |
5,92 Euro
|
5,95 Euro
|
-0,03
Euro
|
-0,50%
|
| DAIMLER |
40,28
Euro
|
42,01
Euro
|
-1,73
Euro
|
-4,12%
|
| DEUTSCHE BANK |
45,06
Euro
|
47,10
Euro
|
-2,04
Euro
|
-4,33%
|
| DEUTSCHE BÖRSE |
50,30
Euro
|
51,66
Euro
|
-1,36
Euro
|
-2,63%
|
| DEUTSCHE
POST |
12,16 Euro
|
12,42 Euro
|
-0,26 Euro
|
-2,09%
|
| DT
LUFTHANSA AG |
11,37 Euro
|
11,78 Euro
|
-0,41 Euro
|
-3,48%
|
| DT
TELEKOM |
9,53 Euro
|
9,74 Euro
|
-0,21 Euro
|
-2,16%
|
| E.ON AG |
22,14 Euro
|
22,91 Euro
|
-0,77 Euro
|
-3,36%
|
| FRESENIUS |
52,71 Euro
|
54,57 Euro
|
-1,86 Euro
|
-3,41%
|
| FRESENIUS
MEDICAL |
42,95 Euro
|
44,10 Euro
|
-1,15 Euro
|
-2,61%
|
| HEIDELBERGCEMENT |
37,83 Euro
|
41,02 Euro
|
-3,19 Euro
|
-7,78%
|
| HENKEL
KGAA |
38,75 Euro
|
40,26 Euro
|
-1,51 Euro
|
-3,75%
|
| INFINEON |
4,73 Euro
|
4,95 Euro
|
-0,22 Euro
|
-4,44%
|
| K+S |
36,98 Euro
|
39,66 Euro
|
-2,68 Euro
|
-6,76%
|
| LINDE |
84,94 Euro
|
88,25 Euro
|
-3,31 Euro
|
-3,75%
|
| MAN |
67,34 Euro
|
67,56 Euro
|
-0,22 Euro
|
-0,33%
|
| MERCK |
58,37 Euro
|
61,78 Euro
|
-3,41 Euro
|
-5,52%
|
| METRO |
41,35 Euro
|
42,75 Euro
|
-1,40 Euro
|
-3,27%
|
| MUENCH.
RUECK |
102,90 Euro
|
104,45 Euro
|
-1,55 Euro
|
-1,48%
|
| RWE |
53,35 Euro
|
55,15 Euro
|
-1,80 Euro
|
-3,26%
|
| SAP |
35,86 Euro
|
37,13 Euro
|
-1,27 Euro
|
-3,42%
|
| SIEMENS |
71,72 Euro
|
75,12 Euro
|
-3,40 Euro
|
-4,53%
|
| THYSSEN
KRUPP |
20,19 Euro
|
21,30 Euro
|
-1,11 Euro
|
-5,21%
|
| VOLKSWAGEN
VZ |
70,07 Euro
|
75,07 Euro
|
-5,00 Euro
|
-6,66%
|
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Börsenlexikon
- Begriff der Woche |
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Basispunkt
Übliche Bezeichnung für Zins- und RenditedifferenzenDie Bezeichnung Basispunkt wird
international für die Angabe von Zins- und
Renditedifferenzen verwendet. Dabei entsprechen 100
Basispunkte einem Prozentpunkt.
So kann man
beispielsweise für zwei Zinssätze mit 4,0 und 4,25
Prozent die Differenz mit 25 Basispunkten ausdrücken.
Eine andere Bezeichnung
für die Differenz von 25 Basispunkten wäre die Angabe
einer Differenz von 0,25 Prozentpunkten.
In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant
wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den
Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für
das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser
Mitteilungsformular unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller
bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
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Aktientipp
der Woche |
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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.
Dieser Aktientipp wurde durch © ddp übermittelt. Die
komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle
Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der
Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.
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Buchtipp
der Woche |
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Da Kurse und Charts
heute für jeden Anleger -- oft sogar in Echtzeit --
verfügbar sind, ist es kein Wunder, dass die technische
Analyse derzeit einen großen Boom erlebt. Nun werden
auch viele Privatinvestoren mit immer moderneren und
verfeinerten Analysemodellen konfrontiert. Deshalb hat
sich der nicht nur in Amerika aufgrund seiner Tätigkeit
bei CNBC-TV bekannte Technische Analyst, John Murphy,
dazu entschlossen, seine bereits 1986 erschienene "Bibel"
der Technischen Analyse zu überarbeiten. Nun ist die
Technische Analyse der Finanzmärkte auch als deutsche
Übersetzung bei uns erhältlich.
Nach einer Einführung
in die Philosophie der Technischen Analyse, beleuchtet
Murphy die Dow-Theorie, die Konstruktion von Charts sowie
das Konzept des Trends. Neben der Kopf-Schulter-Formation
diskutiert der Autor auf leicht verständliche Weise auch
die anderen Umkehr- und Fortsetzungsformationen.
Ausführlich bespricht John Murphy die Bedeutung der
Analyse mit einem längeren Zeithorizont mittels
Langfristcharts. Immer wieder illustriert er seine
Schlüsse mit Beispielen. Insgesamt verwendet er dabei
über 400 Charts zur Veranschaulichung. Weitere Themen
sind gleitende Durchschnitte, die Elliott-Wellen und
Zeitzyklen der verschieden Chartdarstellungen. Der letzte
Teil des Buches ist der praktischen Umsetzung auf dem
Aktienmarkt gewidmet. Seien es die Anforderungen an die
Technik, sprich an die Computer und Handelssysteme, an
das Geldmanagement und an die Statistik oder der
Brückenschlag zwischen Aktien und Futures mittels
Intermarket-Analyse -- der Autor schafft es auch hier
für den Leser einen sinnvollen Mehrwert zu schaffen.
Durch die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels, durch
die "Checkliste" und den Anhang kann der
Anleger Themengebiete wie z.B. die "Kernpunkte bei
der Entwicklung eines Handelssystems" relativ
einfach überschauen und umsetzen. Im Glossar sind alle
wichtigen Fachbegriffe nochmals nachzuschlagen. Fazit:
Mit diesem Standardwerk zur Technischen Analyse bleiben
keine Fragen mehr offen. Nicht nur Profis, sondern auch
Anfänger sollten dieses Buch in ihrer Bibliothek stehen
haben. --Oliver Satzger --
Kurzbeschreibung
Das ideale Fachbuch für
jeden Privatanleger
John Murphy bringt
Ordnung ins weite Feld der Technischen Analyse. Er kann
mit einer Fülle von Informationen aufwarten und bietet
Ihnen handfestes Wissen, wie Sie mit der Technischen
Analyse Ihr Geld noch besser anlegen können.
Neue Charttechniken
werden dabei direkt auf eine Vielzahl von
Finanzinstrumenten angewendet. In diesem umfangreichen
und ambitionierten Werk sind sogar die schnelllebigen
Online-Trading-Märkte berücksichtigt. Murphy bezieht
selbst die Bereiche Risikomanagement und
Börsenpsychologie in seinen Ansatz mit ein.
Autorenportrait
John Murphy war sieben
Jahre lang technischer Analyst bei CNBC-TV. Er ist seit
über 25 Jahren professionell im Geschäft und bislang
als Verfasser mehrerer Bücher international in
Erscheinung getreten.
Den Buchtipp der Woche
hier bestellen!
Bindung: Gebundene
Ausgabe
EAN: 9783898790628
Ausgabe: unveränderter Nachdruck.
ISBN: 3898790622
Label: FinanzBuch Verlag
Hersteller: FinanzBuch Verlag
Anzahl Seiten: 650
Erscheinungsdatum: April 01, 2006
Herausgeber: FinanzBuch Verlag
Studio: FinanzBuch Verlag
Text für
den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop
mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer
Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette
Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop
zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik
Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.
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Verkauf dar, sie repräsentiert lediglich ein unserer
persönlichen Meinung nach interessantes Investment,
weshalb es durchaus vorkommen kann, daß der/die
Redakteur/e auch selber am jeweiligen Unternehmen
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