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Ausgabe Nr. 574/2010, 10. Jg., vom
Sonntag, 09. Mai 2010
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Inhaltsverzeichnis
Bullenbrief.de:
1. Aktueller
Wochenrückblick
2. DAX-Kurse im
Wochenvergleich (XETRA)
3. Börsenlexikon
- Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der
Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise
Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden
Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.
Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.
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Aktueller
Wochenrückblick |
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In der vergangenen
Handelswoche gab der Deutsche Aktienmarkt deutlich nach
und verlor 421 Punkte. Dies entspricht einem
Wochenverlust von 6,9 Prozent. Damit ist der DAX deutlich
unter die 6.000er Punktegrenze gerutscht und notiert
aktuell bei 5.715 Punkten. Trotz positiver Konjunktur-
und Unternehmensdaten überschattete der Staatsbankrott
Griechenlands die Aktienmärkte. Auch das
gemeinschaftliche Vorgehen beim Schnüren eines
Finanzpaketes der Euro-Länder konnte die Märkte nicht
beruhigen. Der Euro gab deutlich nach und die Aktienkurse
ebenfalls. Händler begründeten die Kursrückgänge mit
dem Abzug vor allem US-amerikanischer Investoren.
Für eine weitere Verunsicherung an den Aktienmärkten
sorgte der im späten Handel massive Kursverlust beim Dow
Jones. Nachdem zunächst unklar war, weshalb der Index
innerhalb kurzer Zeit rund 1.000 Punkte verlor. Fest
steht nur, dass dahinter keine Fundamentaldaten lagen und
es deshalb schon kurze Zeit wieder zu einer Erholung kam.
Es sollen vielmehr automatische Order nach dem
Durchbrechen von Kursgrenzen eine entsprechende
Kettenreaktion ausgelöst haben. Die Verunsicherung blieb
aber dennoch und belastete am nächsten Tag auch den DAX,
auch wenn es nicht zu ähnlichen Kurskapriolen in
Deutschland kam.
Bei der Betrachtung der Wochengewinner und
Wochenverlierer im DAX sind zahlreiche
Dividendenabschläge enthalten, die zu sichtbaren
Kursverlusten führten. Hauptversammlung hatten in der
vergangenen Woche die Aktiengesellschaften Deutsche
Telekom, Metro, Allianz, Eon, Adidas und Linde. In der
kommenden Woche stehen noch die Hauptversammlungen von K+S,
FMC und Fresenius auf der Tagesordnung.
Den höchsten Kursverlust erzielten die Papiere von
infineon. Die Aktie des Speicherchiphersteller reagiert
traditionell besonders stark auf Kursschwankungen.
Nachdem der Kurs in den letzten Wochen deutlich nach oben
stieg, ging es in der vergangenen Handelswoche bei
infineon um 15 Prozent nach unten. Die Aktie ging damit
mit 4,53 Euro aus dem Handel. Einen Kursverlust von 12,5
Prozent weist die Aktie der Deutschen Telekom aus.
Allerdings ist ein Dividendenabschlag in Höhe von 0,78
Euro enthalten. Somit ist der dargestellte Kursverlust
von 1,22 Euro unterm Strich deutlich geringer. Von der
Staatskrise Griechenlands werden vor allem die
Finanztitel belastet. Die Deutsche Bank ist als einer der
größten deutschen Gläubiger in Griechenland investiert.
Die Aktie der Deutschen Bank gab im Wochenverlauf 12,3
Prozent nach und notiert aktuell bei 45,83 Euro.
Gegen den Trend nach oben ging es dagegen mit den
Aktienkursen von adidas. Die Aktie ist die Einzige, die
trotz Dividendenabschlag mit einem Wochengewinn von 0,2
Prozent leicht im Plus notiert. Beflügelt werden die
adidas-Papiere von der nahenden Fußball-Weltmeisterschaft,
von der sich der Sportartikelhersteller einen weiteren
Schub erwartet. Die kürzlich veröffentlichten Zahlen
wurden positiv am Markt aufgenommen.
Für die kommende Handelswoche wird weiterhin ein sehr
volatiler Markt erwartet. Die Unsicherheit ist derzeit
sehr groß. Die Staatsschulden der Euroländer um
Griechenland und Portugal werden weiterhin die Märkte
beeinflussen. Insgesamt ist jedoch mit einer Beruhigung
zu rechnen. Sollten negative Nachrichten ausbleiben,
könnte es durchaus zu einer Erholung bis an die 6.000er
Marke kommen.
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DAX-Kurse im
Wochenvergleich |
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Ständig aktuelle Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle Tops & Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Aktie
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aktueller
Kurs
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Kurs
Vorwoche
|
Absolute
Veränderung
|
Veränderung
|
| XETRA
DAX |
5.715,09
|
6.135,70
|
-420,61
|
-6,86%
|
| ADIDAS |
40,22 Euro
|
40,16 Euro
|
0,06 Euro
|
0,15%
|
| ALLIANZ |
76,67 Euro
|
86,52 Euro
|
-9,85 Euro
|
-11,38%
|
| BASF |
41,00 Euro
|
43,98 Euro
|
-2,98 Euro
|
-6,78%
|
| BAY
MOTOREN WERKE |
35,48 Euro
|
37,13 Euro
|
-1,65 Euro
|
-4,44%
|
| BAYER |
45,24 Euro
|
48,08 Euro
|
-2,84 Euro
|
-5,91%
|
| BEIERSDORF |
41,23
Euro
|
42,60
Euro
|
-1,37
Euro
|
-3,22%
|
| COMMERZBANK |
5,71 Euro
|
5,93 Euro
|
-0,22
Euro
|
-3,71%
|
| DAIMLER |
35,76
Euro
|
38,81
Euro
|
-3,05
Euro
|
-7,86%
|
| DEUTSCHE BANK |
45,83
Euro
|
52,26
Euro
|
-6,43
Euro
|
-12,30%
|
| DEUTSCHE BÖRSE |
52,01
Euro
|
58,54
Euro
|
-6,53
Euro
|
-11,15%
|
| DEUTSCHE
POST |
11,18 Euro
|
12,23 Euro
|
-1,05 Euro
|
-8,59%
|
| DT
LUFTHANSA AG |
11,28 Euro
|
12,55 Euro
|
-1,27 Euro
|
-10,12%
|
| DT
TELEKOM |
8,56 Euro
|
9,78 Euro
|
-1,22 Euro
|
-12,47%
|
| E.ON AG |
24,64 Euro
|
27,76 Euro
|
-3,12 Euro
|
-11,24%
|
| FRESENIUS |
50,34 Euro
|
54,36 Euro
|
-4,02 Euro
|
-7,40%
|
| FRESENIUS
MEDICAL |
38,97 Euro
|
40,72 Euro
|
-1,75 Euro
|
-4,30%
|
| HENKEL
KGAA |
36,80 Euro
|
40,22 Euro
|
-3,42 Euro
|
-8,50%
|
| INFINEON |
4,53 Euro
|
5,34 Euro
|
-0,81 Euro
|
-15,17%
|
| K+S |
40,64 Euro
|
43,33 Euro
|
-2,69 Euro
|
-6,21%
|
| LINDE |
82,31 Euro
|
90,15 Euro
|
-7,84 Euro
|
-8,70%
|
| MAN |
63,65 Euro
|
71,19 Euro
|
-7,54 Euro
|
-10,59%
|
| MERCK |
59,39 Euro
|
61,86 Euro
|
-2,47 Euro
|
-3,99%
|
| METRO |
40,72 Euro
|
45,15 Euro
|
-4,43 Euro
|
-9,81%
|
| MUENCH.
RUECK |
101,00 Euro
|
106,20 Euro
|
-5,20 Euro
|
-4,90%
|
| RWE |
58,17 Euro
|
61,86 Euro
|
-3,69 Euro
|
-5,97%
|
| SALZGITTER |
55,48 Euro
|
61,33 Euro
|
-5,85 Euro
|
-9,54%
|
| SAP |
34,51 Euro
|
36,22 Euro
|
-1,71 Euro
|
-4,72%
|
| SIEMENS |
68,25 Euro
|
74,34 Euro
|
-6,09 Euro
|
-8,19%
|
| THYSSEN
KRUPP |
22,59 Euro
|
24,62 Euro
|
-2,03 Euro
|
-8,25%
|
| VOLKSWAGEN
VZ |
67,31 Euro
|
72,54 Euro
|
-5,23 Euro
|
-7,21%
|
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Börsenlexikon
- Begriff der Woche |
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Freefloat
Anzahl der frei handelbaren Aktien eines UnternehmensAls Freefloat wird die Anzahl der
frei handelbaren Aktien einer Aktiengesellschaft
bezeichnet. Der Freefloat ist berücksichtigt damit alle
Aktien, die sich nicht im Besitz von Großaktionären
befinden. Je höher der Freefloat ist, umso höher ist in
der Regel die Handelbarkeit der Aktie.
Der Freefloat ist die
internationale Bezeichnung für die deutschsprachige
Bezeichnung Streubesitz.
Für die Gewichtung der
Aktien in den Indizes der Deutschen Börsen werden die
Marktkapitalisierung und der Börsenumsatz auf Basis des
Freefloat gewichtet.
In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant
wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den
Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für
das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser
Mitteilungsformular unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller
bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
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Aktientipp
der Woche |
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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.
Dieser Aktientipp wurde durch © ddp übermittelt. Die
komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle
Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der
Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.
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Buchtipp
der Woche |
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Pressestimmen
"Der ehemaligen
Fondsmanagerin Susan Levermann ist gerade mittels vieler
Geschichten und bildhafter Vergleiche mit ihrem Buch 'Der
entspannte Weg zum Reichtum' ein wunderbarer
Börsenratgeber gelungen." --Frankfurter Allgemeine
Zeitung, 29. März 2010
Kurzbeschreibung
Was ist eigentlich ein
RoE? Wie funktioniert die Börse wirklich? Warum halten
Torwarte keine Elfmeter - und was hat das mit Aktien zu
tun? Wo finde ich Hilfe, wenn die Kasse brennt? Und wie
passt Börsenerfolg zu Ethik und Moral? Susan Levermann,
preisgekrönte Fondsmanagerin, erklärt das alles. Und es
ist ganz einfach!
Aktien werden nach einem
verständlichen und nachvollziehbaren Punktesystem
bewertet - nur die besten werden gekauft und regelmäßig
überprüft. Besonders praktisch: Alle Daten, die man
dafür braucht, sind im Internet für jeden kostenlos
zugänglich.
Klappentext
Viele Jahre managte
Susan Levermann große Fonds von bis zu 1,7 Milliarden
Euro - und das mit überragendem Erfolg, in Bullen- wie
in Bärenmärkten. Jetzt gibt sie ihr Wissen weiter,
allgemeinverständlich und für jeden anwendbar.
Die Börse ist keine
Einbahnstraße: Wer sich von Gerüchten, vermeintlich
todsicheren Tipps, von Gier und Angst leiten lässt, wird
mit Sicherheit Geld verlieren. Wer dagegen systematisch,
Schritt für Schritt und nach klaren Kriterien die
richtigen Aktien auswählt, wird überdurchschnittliche
Renditen einfahren. So einfach ist das.
Susan Levermann zeigt,
wie es geht: Aktien werden nach einem verständlichen und
nachvollziehbaren Punktesystem bewertet - nur die besten
werden gekauft und regelmäßig überprüft. Besonders
praktisch: Alle Daten, die man dafür braucht, sind im
Internet für jeden kostenlos zugänglich.
Levermann erklärt
Fachbegriffe so, dass auch Börsenlaien sie verstehen.
Checklisten, viele konkrete Beispiele und ein Börsenquiz
machen die Lektüre zum Vergnügen.
Doch Geld allein ist
nicht alles: Und so zeigt die Autorin, wie sich
Börsenerfolg und ethisches Handeln miteinander verbinden
lassen und wie jeder für sich persönlich das richtige
Verhältnis zwischen Geld und Glück findet.
Buchrückseite
Was ist eigentlich ein
RoE? Wie funktioniert die Börse wirklich? Warum halten
Torwarte keine Elfmeter - und was hat das mit Aktien zu
tun? Wo finde ich Hilfe, wenn die Kasse brennt? Und wie
passt Börsenerfolg zu Ethik und Moral? Susan Levermann,
preisgekrönte Fondsmanagerin, erklärt das alles. Und es
ist ganz einfach! Aktien werden nach einem
verständlichen und nachvollziehbaren Punktesystem
bewertet - nur die besten werden gekauft und regelmäßig
überprüft. Besonders praktisch: Alle Daten, die man
dafür braucht, sind im Internet für jeden kostenlos
zugänglich. "Mir ist kein anderer deutschsprachiger
Autor eines Aktienbuches bekannt, der seine Kompetenz so
eindrucksvoll unter Beweis gestellt und gleichzeitig ein
so hilfreiches Buch geschrieben hat." Max Otte,
Bestsellerautor "Börsenratgeber müssen nicht
dröge sein - Susan Levermann beweist dies." Ralf
Ferken, uro
Über den Autor
Susan Levermann war nach
Banklehre und Diplom in Volkswirtschaftslehre acht Jahre
lang als Fondsmanagerin bei Deutschlands größter
Fondsgesellschaft, der DWS, tätig, zuletzt als Senior
Fundmanager und Director. Dort verantwortete sie bis zu 1,7
Mrd. Euro Kundengelder in europäischen und deutschen
Aktienfonds mit Hilfe einer selbstentwickelten
quantitativen Auswahlstrategie. 2008 wurde sie für den
besten deutschen Aktienfonds über 1 und 3 Jahre
ausgezeichnet.
hier bestellen
Bindung: Gebundene
Ausgabe
EAN: 9783446422520
Ausgabe: 1.
ISBN: 3446422528
Label: Hanser Wirtschaft
Hersteller: Hanser Wirtschaft
Anzahl Seiten: 280
Erscheinungsdatum: März 04, 2010
Herausgeber: Hanser Wirtschaft
Studio: Hanser Wirtschaft
Text für
den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop
mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer
Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette
Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop
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Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.
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halten, können wir für deren Richtigkeit keine Gewähr
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Verkauf dar, sie repräsentiert lediglich ein unserer
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weshalb es durchaus vorkommen kann, daß der/die
Redakteur/e auch selber am jeweiligen Unternehmen
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Befolgen der Analyse ergeben, übernehmen wir
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